Boot 2017 in Düsseldorf

Die wohl größte Bootsmesse Europas, die Boot 2017 in Düsseldorf nähert sich. In gut 10 Tagen öffnet sie ihre Pforten am Rhein. RS Sailing wird über den Deutschen Händler Christian Brandt mit einem großen Stand in Halle 15 präsent sein und auch die Deutsche RS Klassen Vereinigung präsentiert sich erstmals auf diesem internationalen Treffpunkt der Segelwelt.

Ebenfalls in Halle 15 auf dem Gemeinschaftsstand des Segelcenters werden wir unsere Regattaklassen RS Aero, RS Feva und RS500 vorstellen. Natürlich sind wir auch der Ansprechpartener für alle Segler der anderen RS Boote in Deutschland.
Mit der German Aero Challenge haben wir erstmalig eine Rangliste für Segler eines RS Bootes in Deutschland  aufgelegt und werden auf der Boot die Besten im RS Aero ehren und unsere Planungen für 2017 vorstellen.  Unsere Präsentation findet am Samstag dem 28.01.2017 ab 17,30 Uhr auf der Bühne des Segelcenters statt. Alle RS Segler sind dazu herzlich eingeladen.

Der Kalender 2017 füllt sich

Der Regattaplan für die RS Aero Klasse in Deutschland nimmt langsam Konturen an. Da es für eine neue Klasse nicht immer einfach ist sich bei Clubs und Veranstaltern zu etablieren geht das immer nur Stück für Stück.

Wir werden wieder einige reine RS-Aero Ranglistenregatten haben und natürlich auch die Möglichkeit, vielerorts an Yardstick-Events teilzunehmen.

Der Importeur RS Sailing Deutschland und die Deutsche RS Klassen Vereinigung werden auch 2017 wieder Promotionboote zur Verfügung stellen, mit denen Interessierte an den Regatten teilnehmen können.

Zudem wollen wir wieder Ein- und Umsteigetrainings anbieten und werden die Klasse auf der Boot in Düsseldorf mit einem eigenen Stand und unserer Jahressiegerehrung präsentieren.

Wie im letzten Jahr wird die erste Startmöglichkeit das Ansegeln des Lübecker Yachtclubs auf der Wakenitz Mitte April sein.  Über den 1.Mai planen wir eine Trainingslager in Torbole am Gardasee bevor der Segelclub am Prinzensteg zur Regatta nach Haltern lädt.  Über Pfingsten veranstaltet die DRSK am Wittensee zusammen mit dem WSC Wittensee eine RS Familiy Event mit Ranglistenregatten für RS Aero, RS Feva und RS 500.  Dazu sind alle anderen RS-Segler mit Ihren Booten eingeladen um mit und gegeneinander im Yardstick zu matchen.

Danach geht es im Juni nach Krefeld auf den Elfrather See und im Juli zur WM nach Carnac in Frankreich.

Termine für Frankfurt, Dortmund, Berlin, Hamburg und den Ammersee sind noch in Vorbereitung.

Abgeschlossen wird die Saison in Deutschland wie auch 2016 am Blausteinsee in Eschweiler.

Den vorläufigen Kalender findet man hier.

RS Aero

Der seit Anfang 2015 in Deutschland erhältliche RS Aero liefert eine top-moderne, hochinteressante Alternative zu den seit vielen Jahrzehnten etablierten und in die Jahre gekommenen Einhandbooten. Mit seinem extrem geringen Gewicht (ca. halb so schwer wie vergleichbare Einhandboote), der modernen Rumpfform und dem effizienten Kohlefaserrigg in drei verschiedenen Größen überzeugt der Aero durch höchste Agilität, angenehme Ergonomie, großes Geschwindigkeitspotenzial und eine einzigartige Leichtigkeit – beim Segeln ebenso wie beim Handling an Land. Weltweit wurden bis Ende 2016 bereits fast 1500 Boote ausgeliefert. In Deutschland waren es im ersten Jahr bereits 70 Boote, Ende 2016 über 100. Der RS Aero wurde bereits 2015 von World Sailing (ISAF) zur internationalen Klasse ernannt. Und so gab es bereits 2016 die erste offizielle Europameisterschaft. Sie fand im Rahmen der Travemünder Woche mit fast 60 Teilnehmern, davon 15 Deutschen statt.  In Deutschland organisiert die DRSKV seit  2016 die German Aero Challenge, eine Serie von Ranglistenregatten für den RS Aero. Die Besten dieser Challenge werden auf der Boot 2017 in Düsseldorf geehrt.

Die German Aero Challenge wird nach der Ranglistenordnung des DSV ausgewertet.

RS Aero Challenge 2016

Im April 2016 startete die erste Regattasaison des RS Aero. Zunächt waren die Felder klein und nicht alle Regatten erreichen Ranglistenstatus. Kämpften in Lübeck noch 7 Segler im Yardstick gegen andere Klassen, war die Regatta in Haltern am  See  die erste Regatta mit genügend Teilnehmern für eine Ranglistenwertung.

Markus Walther aus Darmstadt hat hier vor Juliane Barthel vom Dümmer und Felix Cremer aus Bonn gewonnen und führt die Challenge damit an. Die nächste Regatta in Deutschland fand am 25./26. Juni 2016 in Krefeld statt.  Nach der EM in Travemünde wir ebenfalls in  der German Challenge werten folgten die Regatten auf dem Langener Waldsee bei Frankfurt im September und Anfang Oktober der BAUHAUS Cup auf dem Blausteinsee in Eschweiler bei Aachen.  Die German Challenge wurde nach den Regeln der Ranglistenordnung des DSV gewertet. Die Sieger wurden anlässlich der Boot 2017 in Düsseldorf geehrt.

Klarer Sieger der ersten RS Aero Challenge ist Marcus Walther aus Darmstadt. Er hat nicht nur die Deutsche Wertung klar gewonnen, sondern uns auch hervorragend bei der EM in Travemünde mit Platz 12 und einer TopTen Platzierung im Herbst in Malcesine vertreten. Knapp dahinter folgt Juliane barthel vor Felix Cremer, der somit auch die Jugendwertung gewann. Das ergebnis der ersten Regatta spiegelte somit auch das gesamtergebnis der Challenge wieder.

2017 wird die German Aero Challenge natürlich wieder ausgetragen, dann mit noch mehr Regatten und hoffentlich noch mehr regelmäßigen Startern.

Alle Events der Klasse sind ab sofort beim DSV unter Manage2Sail veröffentlicht.

Erolgreiche Regatta am Langener Waldsee

Am 17. und 18. September traf sich die RS Aero Klasse zum Wettsegeln am Langener Waldsee in der Nähe von Frankfurt. Das Feld war mit 15 RS Aero Booten gut bestückt und die Klasse konnte sich über Teilnehmer aus vielen Ecken Deutschlands freuen.

Auszüge aus dem Bericht von Michael Kalis, Pressewart des DSCL:

Am 17.und 18.9.2016 gab es eine beachtenswerte Premiere für die Seglerinnen und Segler auf dem Langener Waldsee. Der Dreieich-Segelclub-Langen (DSCL) freute sich besonders diese Regatta in Hessen anbieten zu können. Zusammen mit der Schwertzugvogelklasse (SZV) präsentierten sich erstmalig in einer Regatta die Seglerinnen und Segler der RS Aero-Klasse.

Der Aero ist etwa in der Größe dem Laser vergleichbar. Aber noch etwas leichter und dadurch noch sportiver und schneller. Um es vorweg zunehmen: Die beiden, sehr unterschiedlichen Klassen kamen sich nicht ins Gehege. Es lag sicherlich auch an dem kleinen Feld der Schwertzugvogel-Jollen bei dieser Regatta. Der Regattaleiter Gert Keppler machte einen souveränen Job.

An beiden Regattatagen wurde ein up and down Kurs gesegelt. Die Größe des Sees konnte gut ausgenutzt werden. Der Wind zeigte sich von seiner für die Segler guten Seite. Beide Tage wehte er zwischen 2 und 4 Beaufort (Bf). Die Richtung wechselte vom Samstag auf Sonntag aber ohne besondere Probleme während der Wettfahrten.
So konnten in beiden Klassen die ausgeschriebenen 4 Wettfahrten gesegelt werden. Drei Wettfahrten am Samstag und dann noch Eine am Sonntag. Damit wurde ein Streichergebnis bei der Ergebnisermittlung berücksichtigt.

Nun zu den einzelnen Klassen und Ergebnissen.
Die SZV brachten nur fünf Boote auf das Regattafeld. Nachdem aber im Frühjahr bereits in Schotten zehn Boote den 1. Lauf zur Hessenmeisterschaf (HM) ausgesegelt hatten, kam es trotz der geringen Teilnehmerzahl zur Wertung für die HM.

Bei den RS Aero starteten am Samstag 15 Boote. Das größte Feld stellten die beiden Segelclubs von Langen WSV und DSCL mit sechs Booten. Drei Boote kamen vom Segelclub Fischlaken Essen – Wer. Die weiteren Boote kamen aus dem Saarland, NRW und Offenbach.
Die ersten drei Boote konnten sich von den weiteren Plätzen nach den zwei Segeltagen deutlich distanzieren. Marcus Walther vom DSCL freute sich über seine 3 Punkte und damit den Sieg bei dieser erstmalig in Hessen ausgetragenen Regatta. Die einzige weibliche Seglerin Juliane Barthel vom Segelclub Dümmer erreichte mit 5 Punkten den 2. Rang und vom Surf- und Segelclub Pulheim freute sich Jonas Abels über seinen Sprung aufs Podium als Dritter.
Bester Langener wurde auf den 4. Rang Livio Duce vom WSV. Bester Segler des austragenden Clubs DSCL wurde auf den 5. Rang Ingo Albrecht. Bei der Siegerehrung bedankte sich der Wettfahrtleiter Gert Keppler bei den Seglerinnen und Seglern für die faire Regatta. Norbert Paul vom DSCL, „Pate“ für diese 1. Aero-Regatta, bedankte sich bei allen Seglerinnen und Seglern für ihr Erscheinen, bei der Küche und der Regattamannschaf für die tolle Unterstützung, die für das Gelingen einer Regatta mit entscheidend ist. Die angereisten Seglerinnen und Segler bedankten sich beim Veranstalter mit freundlichem Applaus.