Klassenregeln

Seit gut zwei Jahren wird der RS Aero weltweit auf Regatten gesegelt.  Basis der Wettbewerbe sind wie bei allen von World Sailing anerkannten Klasse ihre aktuellen Klassenrgeln. Darin werden Boot und Ausrüstung, aber auch die Wettberwerbsformen und bestimmte Wettbewerbsregeln definiert. Diese Regeln wurden von der Deutschen RS Klassen Vereinigung vom englischen Original ins Deutsche übersetzt. Die Übersetzung dient der Information deutschsprachiger Segler und ist nicht rechtsverbindlich.  Im Streitfall gilt die englische Orginalfassung.
**An einigen Stellen konnte wir keine geeignete verständliche Übersetzung finden. Hier nehmen wir Hilfe gerne an und pflegen Vorschläge in die Übersetzung ein.

 RS AERO
CLASS RULES (Klassenregeln)

2015 V.1.3

Geschlossene Klassenregeln für eine „Hersteller kontrollierte“ Klasse.
Version vom  20.03.2015

Der RS Aero wurde 2013 von Jo Richards und RS Sailing entworfen.

Der RS Aero wurde als Einheitsklasse für erwachsene und jugendliche Segler für die Nutzung als Trainings- und Regattaboot entworfen. Der RS Aero hat drei verschiedene Riggs, um einen Wettbewerb zwischen allen Levels, Altern und Größen zu erlauben. Diese Riggs sind die RS Aero 5, RS Aero 7 und RS Aero 9.

Die Klasse wurde um das Konzept der Chancengleichheit entwickelt, so dass allein das seglerische Können des Seglers entscheidend ist. Der Hauptgedanke dieser Klassenbestimmung ist es, dieses Konzept beizuhalten.

Der RS Aero Rumpf, Rumpfteile, Riggs und Segel müssen durch einen lizensierten Hersteller produziert werden. Das Equipment ist muss mit den RS Aero Herstellungsspezifikationen übereinstimmen und Teil eines Kontrollsystems, dass die genehmigte Herstellung vorsieht.

Der RS Aero Rumpf, Rumpfteile, Riggs und Segel können, nachdem diese den Hersteller verlassen haben, nur im Einklang mit denen in Abschnitt C der Klassenbestimmungen erhaltenen Möglichkeiten verändert werden.

Die Regularien, die die Nutzung des in Wettfahrten genutzen Equipments reguliern befinden sich in Abschnitt C dieser Klassenbestimmungen, in ERS Teil I und in den „Racing Rules of Sailing“. Diese Einführung dient allein als informelles Hintergrundwissen und die RS Aero Klassenbestimmung beginnen auf der folgenden Seite.

ACHTUNG:

Diese Regularien sind Teil der geschlossenen Klassenbestimmungen: jede Veränderung, die nicht ausdrücklich in diesen Klassen-bestimmungen erlaubt ist, ist verboten.

Die Einhaltung diese Klassenbestimmungen wird erreicht durch Herstellerkontrolle: Dementsprechend werden Teile und Equipment Spezifikationen durch den lizensierten Hersteller kontrolliert.

Teil A – ADMINISTRATION / Verwaltung

Abschnitt A – Allgemein

A.1 Sprache

A.1.1 Die offizielle Sprache der Klasse ist Englisch. In Konfliktfällen über die Übersetzung ist der englische Text maßgebend.

A.1.2 Das Wort „muss“ ist verpflichtend und das Wort „darf“ ist erlaubnisgebend.

A.2 Abkürzungen

A.2.1

KV     Klassenvereinigung

ISAF  International Sailing Federation
MNA ISAF Member National Authority
ICA    RS Aero International Class Association – Internationale KV
NCA National RS Aero Class Association
- Nationale KV
ERS Equipment Rules of Sailing
RRS Racing Rules of Sailing
LIC    Licensors – Copyright Holder and RS Racing

1.1     Vorsitz

1.3.1 Den internationalen Vorsitz der Klasse hat die ICA, welche in allen Angelegenheiten in Verbindungen mit diesen Klassenbestim-mungen in Kooperation mit dem LIC agieren muss.

A.3.2 Die ICA, eine NCA, eine MNA oder der LIC tragen keine rechtliche Haftung in Bezug auf diese Klassenbestimmungen.

A.4 Verwaltung der Klasse

A.4.1 Die Klasse wird durch die ICA geführt. Dies erfolgt in Kooperation mit dem LIC. Die ICA darf Teile oder alles der Verwaltung an den NCA abgeben.

A.4.2 In Ländern, in denen es keine NCA gibt oder die NCA die Klasse nicht führen möchte, muss die Administration durch die ICA in Kooperation mit der NMA oder durch die NMA in Kooperation mit der ICA geführt werden.

A.5 ISAF Regularien

A.5.1 Diese Klassenbestimmungen müssen in Verbindung mit den ERS gelesen werden.

A.5.2 Ausgenommen der Überschriften; wenn ein Begriff in „fett“ geschrieben ist dann gelten die Definitionen der ERS. Wenn ein Begriff in “kursiv“ geschrieben ist gelten die RRS Definitionen.

A.6 Abweichung der Klassenbestimmungen

A.6.1 Bei Klassenevents sind die ISAF Regularien 26.5(f) maßgeblich (siehe RRS 87). Bei allen anderen Events gelten RRS 86.

A.7 Veränderungen der Klassenbestimmungen

A.7.1 Veränderungen dieser Klassenbestimmungen müssen durch die ICA und den LIC in Übereinstimmung mit den ICA Regularien vom 1. Januar 2016 übereinstimmen. Bis dahin kann der LIC in Absprache mit dem ICA Vertreter diese Regularien verändern. Die Klassenbestimmungen werden zum 1. Januar 2016 automatisch evaluiert und entsprechend verändert und ergänzt. Im Anschluss erfolgt dies aller 24 Monate.

A.8 Auslegungen der Klassenbestimmungen

A.8.1 Auslegungen dieser Klassenbestimmungen müssen durch die ICA und den LIC in Übereinstimmung mit den ICA Regularien durchgeführt werden.

A.8.2 Auslegungen dieser Klassenbestimmungen, die während eines Events durchgeführt werden, müssen in Übereinstimmung mit den ISAF Regularien gemacht werden. Die Wettfahrtleitung muss, so schnell wie nach dem Event praktisch möglich, die ICA und den LIC über die bei diesem Event durchgeführte Auslegung informieren.

A.9 Segelnummern

A.9.1 Segelnummern werden durch den LIC vergeben.

A.9.2 Segelnummern sind fortlaufend beginnend mit „1001“.

Abschnitt B – Boot Teilnahmebedingung

Damit ein Boot berechtigt ist an Regatten teilzunehmen muss es mit den Regeln dieses Abschnittes übereinstimmen.

B.1 Einhaltung der Klassenbestimmungen

B.1.1  Das Boot muss mit den aktuellen Klassenbestimmungen übereinstimmen, die zum Zeitpunkt der Herstellung gültig sind.

B.1.2 Im Fall eines Konflikts, der in Zusammenhang mit der Nichteinhaltung dieser Klassenbestimmungen steht, werden folgenden Abläufe angewandt:

  1. Es wird eine Vergleichsprobe durch das Vermessen von fünf Booten oder Teile des Equipments des gleichen Baujahres oder gleicher Herstellerspezifikationen, die nicht Teil dieses Konflikts sind, erhoben.
  2. Die Abmessungen des Konfliktbootes oder die Teile dessen Equipments, werden mit der erhobenen Probe verglichen.
  3. Liegen die Abmessungen des Konfliktbootes oder die Teile des Equipments ganz oder nur teilweise außerhalb der erlaubten Abweichung von 10% im Vergleich zur erhobenen Probe, muss dieser Vorfall inklusiver aller Messungen und deren Messmethoden und alle weiteren notwendigen Informationen an die ICA weitergeleitet werden. Die ICA trifft, nach Rücksprache mit dem LIC eine endgültige Entscheidung.

B.2 Klassenvereinigung
B.2.1 Ein gültiger Aufkleber der Klassenvereinigung, falls durch die NCA gefordert, muss in einer gut sichtbaren Position auf dem Rumpf angebracht werden.

Teil B – Anforderungen und Einschränkungen

Der Segler und das Boot müssen für die Teilnahme an Regatten den Regeln in Abschnitt II entsprechen. Im Konfliktfall ist Abschnitt C maßgeblich.

The Regeln in Abschnitt II sind geschlossene Klassenvorschriften. Die Equipment-Kontrolle muss in Übereinstimmung mit den ERS stattfinden, soweit nicht anders in diesem Abschnitt beschrieben.

Abschnitt C – Wettfahrtbestimmungen

C.1 Allgemein
C.1.1  Der RS Aero wird bei Regatten durch eine Person gesegelt.
C.1.2 Der RS Aero kann bei Regatten entweder mit dem RS Aero 5, RS Aero 7 oder RS Aero 9 Rigg gesegelt werden.
C.1.3 Auf allen Regatten, die durch diese Klassenvorschriften geregelt sind, werden, wenn eine ausreichende Anzahl an Booten es erlaubt, die Rigggrößen RS Aero 5, RS Aero 7 und RS Aero 9 in eigenen Flotten gestartet. „Eine ausreichende Anzahl an Booten“ wird durch den Veranstalter der Regatta oder Regattaserie definiert. In dem Falle, dass verschiedene Rigggrößen gegeneinander segeln, so soll das Ergebnis auf Grundlage des Portsmouth Yardstick ermittelt werden. Folgende Werte gelten.

RS Aero 9          1035          (in Deutschland 107**)
RS Aero 7          1065          (in Deutschland 111**)
RS Aero 5          1102          (in Deutschland 114**)

Der Yardstick jeder Rigggröße dieser Klasse wird jährlich überprüft und gemeinsam mit der ICA und LIC festgelegt (eine Zahl im Portsmouth Yardstick entspricht 6 Sekunden auf 100 Minuten)

**       Die Werte für Deutschland wurden (nach Tim Kahlen) aus dem PY abgeleitet und umgerechnet und gelten als Empfehlung.

C.1.4 Ein Teilnehmer hat jeder Zeit die Möglichkeit auf eine kleinere Rigggröße zu wechseln ohne disqualifiziert zu werden. Der Yardstick wird allerdings für alle Regatten dieser Serie mit dem Yardstick berechnet, mit dem der Teilnehmer zu Beginn gemeldet hat. Es ist nicht erlaubt auf eine größere Rigggröße zu wechseln ohne automatisch als neuer Teilnehmer für die Regatta oder Regattaserie gewertet zu werden.

C.1.5 Die Großschot kann aus jedem vorhanden Umlenkblock im Großschot-System genommen werden, muss jedoch in der gleichen Übersetzung wie bereitgestellt bleiben. Die Großschot muss über die gesamte Länge einen gleichbleibenden Durchmesser besitzen.

C.2 Teilnahmeberechtigung des Seglers
C.2.1 Zur Teilnahme an einem Event der NCA muss der Segler oder Bootsbesitzer oder ein ausgewählter Repräsentant der Gruppe, die das Boot besitzt, Mitglied der NCA sein.

C.3 Persönliches Equipment
C.3.1 Das Boot muss mit einer persönlichen Auftriebshilfe für den Segler ausgestattet sein. Als Mindeststandards gelten EN 393: 1995 (CE 50 Newtons), oder USCG Type III, oder AUS PFD 1.

C.4 Werbung
C.4.1 Einschränkung
Werbung darf nur im Einklang mit dem im Abschnitt C beschriebenen ISAF Advertising Code angebracht werden.

 C.5 Mobiles Equipment
C.5.1 Unter der Voraussetzung, dass die Rumpfstruktur nicht durchbrochen wird, darf folgendes Equipment an Bord mitgeführt oder am Mast bzw. Rumpf angebracht werden;

(a) Kompass, Zeitmessgerät oder eine Kombination aus beidem, vorausgesetzt, dass das Gerät ausschließlich Informationen zum aktuellen Bootskurs und Bootszeit (aktuell oder vergangen) darstellt.
(b) Karten, Seekarten und Möglichkeiten für die Speicherung von Kompasskursen
(c)  Taschen, Bänder oder Klebeband zur Befestigung von Sicherheits- oder anderem erlaubtem Equipment
(d)  Gegenstände zur Lagerung von Essen und Trinken
(e) Zusätzliches Equipment zu Sicherheitszwecken
(f)  Ein GPS Aufzeichnungsgerät – vorausgesetzt dass keine Eingaben während des Segelns vorgenommen werden können und das jegliche Informationen nur an Land genutzt werden können.
(g)  Kamera zur Aufnahme von Video- und Fotomaterial – vorausgesetzt dass keine Eingaben während des Segelns vorgenommen werden können und das jegliche Informationen nur an Land genutzt werden können.

C.6 Veränderungen am Boot
C.6.1 Teile des Boots (hierzu zählen auch Mast, Baum, Segel, Ruderkopf, Pinne und Beschläge) müssen durch Teile eines vom LIC lizensierten Hersteller ausgetauscht werden, wenn nicht anderweitig in diesem Abschnitt beschrieben ist.
C.6.2 Wartung und Reparaturen dürfen ausgeführt werden, vorausgesetzt dass die grundlegende Form, Charakteristiken oder Funktionen des Originals dabei nicht beeinträchtigt werden. Bei der Wartung dürfen Befestigungen durch Alternativen ausgetauscht werden, vorausgesetzt sie werden an der gleichen Position montiert.

 C.7 Rumpf
C.7.1 Rumpf – Wartung und Reparatur

Das polieren des Rumpfes ist erlaubt.

C.7.2 Austausch von Rumpfbeschlägen
Folgenden Teile oder Equipment dürfen ausgetauscht werden, vorausgesetzt dass der Ersatz an gleicher Stelle montiert wird und die gleiche Funktion erfüllt. Ersatzteile oder Ersatzequipment darf von einem frei gewählten Hersteller genutzt werden:

  1. Blöcke
  2. Lenzstopfen
  3. Ausreitgurte, Befestigungsleinen, Gummileinen
  4. Inspektionsdeckel
  5. CAM AND CLAM CLEATS
  6. Trimmleinen
  7. Beschläge
  8. Schäkel, SWIVELS, Pins

C.7.3 Anbauten und Veränderungen am Rumpf
Folgende Anbauten und Veränderungen sind erlaubt. Die Teile dürfen von einem frei gewählten Hersteller genutzt werden:

  1. a) Nutzung von flexiblen selbstklebendem Klebeband, Gummileine, und Klettband, solange es nicht den ursprünglichen Sinn und Verwendung des Equipments widerspricht.
  2. b) Eichmarkierungen jeglicher Art
  3. c) Klemmen, Bänder und Taschen zur Sicherung von Sicherheits- oder anderem Equipment.
  4. d) The daggerboard case may be packed provided it is with a soft compliant fibrous material, with either self-adhesive or glue on attachment.
  5. e) Zusätzliche Lenzlöcher und Inspektionsluken, vorausgesetzt dass damit die Wasserdichtigkeit keines Rumpfabschnittes beeinträchtigt wird.
  6. f) Packers may be fitted under cleats
  7. g) Eine Curry-Klemme, ausschließlich für die Großschot, darf auf jeder Seite des Decks an der vorgesehenen Stelle angeschraubt werden.

C.8 Schwert und Ruder
C.8.1 Wartung und Reparatur von Schwert und Ruder

  1. Polieren von Schwert und Ruderblatt sind erlaubt. Für die Passgenauigkeit darf der Ruderkopf angepasst oder geschliffen werden.
  2. Die Anströmkanten von Schwert und Ruder dürfen abgeschliffen, gefüllt und lackiert werden, vorausgesetzt das sich die bearbeitende Stelle nicht über mehr als 20mm hinter die Anströmkante erstreckt. Es ist verboten die ursprüngliche Breite von Schwert und Ruder zu verändern.

C.8.2 Pinnenausleger

Pinnenausleger dürfen ersetzt werden. Es gibt keine Einschränkungen zu Art und Länger des Pinnenauslegers.

C.9 Rigg
C.9.1 Wartung des Riggs

Folgende Teile des Riggs dürfen ersetzt werden. Die Ersatzteile dürfen von einem frei gewählten Hersteller genutzt werden:

  1. Laufendes Gut, Leinen, Befestigungsleinen
  2. Großfall und Fallbefestigungen, maximale Übersetzung 1:1
  3. Festmacherleinen, Sicherheitsleinen, elastische und andere mitgelieferte Leinen

C.9.2 Anbauten und Veränderungen am Rigg
Folgende Anbauten und Veränderungen sind am Rigg gestattet. Teile dürfen von einem frei gewählten Hersteller genutzt werden:

  1. Anzahl und Design eines mechanischem Windanzeigers ist frei wählbar
  2. Die maximale Übersetzung der Trimmleinen darf nicht überschritten werden:
  • Kicker – wie gliefert
  • Vorliekstrecker – wie geliefert
  • Unterlieckstecker – wie geliefert
  1. Art des Blocks, Knarr-Block oder Drehbasis für den letzten Block der Großschot ist optional. Jeder der Großschotblöcke darf durch Knarr-Blöcke ausgetauscht werden.
  2. Haken, angehangene Blöcke und Schnappschäkel dürfen zur Unterstützung des Riggs genutzt werden solange diese nicht den ursprünglichen Nutzen und Leistung des Equipments oder Segel beeinflussen.
  3. Die für den Kicker vorgesehen Klemme muss immer ohne Werkzeug entfernbar sein.
  4. Es ist erlaubt die Enden der Trimmleinen anders als in der Anleitung beschrieben zu führen, vorausgesetzt dass keine neuen Löcher in den Rumpf gebohrt werden müssen. Alle Blöcke oder Ringe müssen durch Leinen befestigt werden. Die Nutzung von Klebstoff ist nicht gestattet.
  5. Ein „J.C.“ Stropp, mit dem Zweck den Baum während des Vorwindkurses nach vorne zu ziehen, ist erlaubt. Der maximale Durchmesser der Gummileine beträgt 8mm.

 C.10 Segel
C.10.1 Segelwartung und Reparatur

  1. Routinemäßige Wartungen und Reparaturen sind erlaubt, solange dass gleiche Materialien genutzt werden. Nach der Reparatur dürfen keine Leistungssteigerungen oder andere zu erwartende Vorteile gegenüber originalen Segeln auftreten.

C.10.2 Identifikation des Großsegels

  1. Die Länderbuchstaben und Segelnummern müssen, außer anderweitig in diesen Klassenvorschriften aufgeführt, mit den RRS übereinstimmen. Die Segelnummern müssen auf jeder Seite des Segels zwischen der dritten und vierten Segellatte von oben abgebildet sein. In Anlehnung an die aktuell dargestellt Position im RS Aero Handbuch befindet sich die höhere Nummer auf der Steuerbordseite.
  2. Alle Segelnummern müssen schwarz und den vom LIC bereitgestellten Segelnummern ähnlich sein. RS Aero 7 & 9 nutzen 300mm hohe Segelnummern und Buchstaben. RS Aero 5 nutzt 230mm hohe Segelnummern und Buchstaben. Die Länderbuchstaben, wenn genutzt, müssen unterhalb der untersten Segellatte dargestellt werden. Die höher abgebildeten Buchstaben werden nach den ISAF Regularien auf Steuerbord höher abgebildet.
  3. Das Klassenzeichen ist das RS Aero Klassenlogo in Verbindung mit der Segelgröße, und wie vorgeschrieben durch den LIC. Es muss zwischen der zweiten und dritten Segellatte von oben in Einhaltung mit den RRS in der oberen Hälfte des Großsegels dargestellt werden.

Abschnitt D – Rumpf

D.1 Rumpf Spezifikationen
D.1.1 Der Rumpf muss mit den Herstellerspezifikationen zum Zeitpunkt der Herstellung übereinstimmen. Diese können ggf. verändert werden, falls relevant oder notwendig, um die mit den aktuellen Herstellerspezifikationen übereinzustimmen.

D.2 Rumpf Hersteller
D.2.1 Der Rumpf muss durch einen vom LIC zur Rumpfherstellung lizensierten Hersteller produziert werden.

D.2.2 Alle Produktionsformen für den Rumpf müssen durch den LIC genehmigt werden.

D.3 Identifikation des Rumpfs
D.3.1  Jeder Rumpf muss eine im Rumpf eingepresste Rumpfnummer haben.

D.3.2 Jeder Rumpf muss seine Segelnummer auf dem Heckspiegel zwischen den Ruderbeschlägen abgebildet haben.

D.4 Rumpf Veränderungen
D.4.1 Der Rumpf muss unter allen Umständen unverändert bleiben, außer es ist ausdrücklich in Abschnitt C dieser Klassenvorschriften erlaubt.

D.5 Rumpfbeschläge
D.5.1 Rumpfbeschläge müssen mit den Herstellerspezifikationen zum Zeitpunkt der Herstellung übereinstimmen. Ausnahmen für die Veränderung, den Anbau oder Austausch sind in Abschnitt C dieser Klassenvorschriften erläutert.

Abschnitt E – Schwert und Ruder

E.1 Schwert & Ruder Spezifikationen
E.1.1 Das Schwert, Ruderblatt und Ruderkopf / Pinne & Verlängerung müssen mit den Herstellerspezifikationen zum Zeitpunkt der Herstellung übereinstimmen. Diese können ggf. verändert werden, falls relevant oder notwendig, um diese mit den aktuellen Herstellerspezifikationen übereinzustimmen.

E.2 Schwert & Ruder Hersteller
E.2.1 Das Schwert, Ruderblatt und Ruderkopf / Pinne müssen durch einen vom LIC für diese Produkte lizensierten Hersteller produziert werden.

E.3 Schwert & Ruder Veränderung
E.3.1 Das Schwert, Ruderblatt und Ruderkopf / Pinne müssen in allen Fällen unverändert bleiben, außer es ist ausdrücklich in Abschnitt C dieser Klassenvorschriften erlaubt.

Abschnitt F – Rigg

F.1  Mast & Baum
F.1.1 Mast & Baum und deren Beschläge müssen mit den Herstellerspezifikationen zum Zeitpunkt der Herstellung übereinstimmen. Diese können ggf. verändert werden, falls relevant oder notwendig, um diese mit den aktuellen Herstellerspezifikationen übereinzustimmen.

F.2  Mast & Baum Hersteller
F.2.1 Mast & Baum müssen durch einen vom LIC für diese Produkte lizensierten Hersteller produziert werden.

F.3 Mast & Baum Veränderungen
F.3.1 Mast & Baum, deren Beschläge und Leinenführung müssen in jedem Fall unverändert bleiben, außer es ist ausdrücklich in Abschnitt C dieser Klassenvorschriften erlaubt.

G.1 Segel Spezifikationen
G.1.1 Die Segel müssen mit den Herstellerspezifikationen zum Zeitpunkt der Herstellung übereinstimmen. Diese können ggf. verändert werden, falls relevant oder notwendig, um diese mit den aktuellen Herstellerspezifikationen übereinzustimmen.

G.2 Segelhersteller
G.2.1 Die Segel müssen durch einen vom LIC für diese Produkte lizensierten Hersteller produziert werden.

G.3 Segel Veränderungen
G.3.1 Die Segel müssen in jedem Fall unverändert bleiben, außer es ist ausdrücklich in Abschnitt C dieser Klassenvorschriften erlaubt.

In Kraft getreten – Datum: 27. März 2015
Veröffentlichung
- Datum : 27. März 2015

Vorherige Ausgaben: keine

© RS Aero International Class Association 2015